Warum ich „Papa auf Mission“ gestartet habe

Warum startet man neben einem Vollzeitjob, Familie, Schulden und dem ganz normalen Alltagschaos auch noch eine Webseite?

Vernünftige Antwort: Keine Ahnung.

Ehrliche Antwort: Weil ich seit Jahren davon träume, mir nebenbei etwas Eigenes aufzubauen und damit irgendwann ein bisschen Geld zu verdienen.

Nicht, um reich zu werden oder demnächst mit dem Laptop unter einer Palme zu sitzen. Obwohl – gegen die Palme hätte ich grundsätzlich nichts.

Mir geht es um etwas viel Einfacheres: weniger Geldsorgen.

Nicht jeden Euro dreimal umdrehen

Ich kenne dieses Gefühl wahrscheinlich genauso gut wie viele andere Familien.

Es kommt eine Rechnung rein und im Kopf beginnt sofort die Rechnerei. Was muss diesen Monat noch bezahlt werden? Was können wir verschieben? Ist das gerade wirklich nötig? Und reicht es am Ende trotzdem?

Ich möchte nicht ständig jeden Euro dreimal umdrehen müssen.

Ich möchte meiner Familie mehr bieten können. Nicht unbedingt irgendwelchen Luxus, sondern einfach ein bisschen mehr Freiheit. Mal etwas unternehmen, ohne vorher alles komplett durchzurechnen. Eine unerwartete Ausgabe bezahlen, ohne dass direkt der ganze Monat wackelt.

Und irgendwann vielleicht einfach mal in den Urlaub fahren.

Nicht nur einen Tagesausflug mit selbst geschmierten Broten und der Hoffnung, dass niemand unterwegs noch Hunger bekommt.

Ein richtiger Urlaub. Rauskommen, abschalten und als Familie etwas erleben.

Das Gefühl, mehr bieten zu müssen

Als Papa hat man schnell das Gefühl, dass man seiner Familie mehr bieten müsste.

Auch wenn niemand verlangt, dass man jeden Wunsch erfüllt. Auch wenn die Kinder vermutlich mit einem Spielplatz, einem Eis und etwas Zeit viel glücklicher sind als mit irgendwelchem teuren Kram.

Dieses Gefühl ist trotzdem da.

Man möchte Sicherheit geben. Man möchte nicht ständig sagen müssen: „Das geht gerade nicht.“ Man möchte seinen Kindern Möglichkeiten bieten und seiner Partnerin ein bisschen von der finanziellen Last abnehmen.

Natürlich weiß ich, dass Geld nicht alles ist.

Aber zu wenig Geld macht vieles unnötig schwer.

Ein Nebenjob außerhalb kam für mich nicht infrage

Die einfachste Lösung wäre wahrscheinlich ein klassischer Nebenjob.

Nach der Arbeit noch irgendwo Regale auffüllen, Pakete sortieren oder am Wochenende ein paar zusätzliche Schichten machen.

Aber ganz ehrlich: Ich arbeite bereits Vollzeit im Schichtdienst.

Ich möchte nicht noch mehr Zeit außerhalb verbringen und meine Familie noch seltener sehen. Zeit ist schließlich ebenfalls etwas, das man nicht unbegrenzt zur Verfügung hat.

Deshalb suche ich nach Möglichkeiten, von zu Hause aus etwas aufzubauen.

Am Laptop, auf dem Sofa oder abends, wenn die Kinder schlafen. Manchmal auch zu Uhrzeiten, zu denen vernünftige Menschen längst im Bett liegen.

So kann ich etwas ausprobieren, ohne dafür noch zusätzlich aus dem Haus zu müssen.

Zumindest theoretisch.

Praktisch sitzt natürlich trotzdem irgendwann ein Kind neben mir und möchte genau in diesem Moment wissen, warum Fische unter Wasser nicht ertrinken.

Vollzeitjob, Schulden und Depressionen

Ich möchte auf dieser Seite nicht so tun, als wäre bei mir alles perfekt.

Ist es nicht.

Neben meinem Vollzeitjob und den finanziellen Sorgen begleiten mich auch Depressionen. Es gibt Tage, an denen selbst normale Dinge unglaublich viel Kraft kosten. Tage, an denen Motivation nicht einfach nur fehlt, sondern gefühlt irgendwo weit draußen auf der Ostsee treibt.

Trotzdem ist da dieser Wunsch, etwas zu verändern.

Nicht jeden Tag gleich stark. Nicht immer mit voller Energie. Und sicherlich nicht mit irgendeiner perfekten Morgenroutine.

Manchmal besteht Fortschritt auch einfach darin, den Laptop aufzuklappen und überhaupt irgendetwas zu machen.

Diese Webseite ist deshalb nicht die Geschichte von jemandem, der bereits alles geschafft hat.

Es ist die Geschichte von jemandem, der versucht, trotz einiger Baustellen endlich mit dem anzufangen, wovon er schon lange träumt.

Nebenbei ein bisschen Penunzen verdienen

Mein Ziel ist es, mir langfristig ein zusätzliches Einkommen aufzubauen.

Mit eigenen Designs, digitalen Produkten, Pinterest, Social Media, Affiliate-Marketing, dieser Webseite und allem, was mir unterwegs noch so einfällt.

Manches davon habe ich schon ausprobiert. Mit Merch by Amazon bin ich zum Beispiel bereits seit einigen Jahren beschäftigt und habe damit auch schon etwas verdient.

Es waren noch keine Summen, bei denen die Bank persönlich anruft und fragt, ob sie mir einen besseren Kaffee anbieten darf.

Aber es hat mir gezeigt, dass es grundsätzlich möglich ist.

Jetzt möchte ich das Ganze wieder ernster angehen, neue Möglichkeiten testen und Schritt für Schritt herausfinden, was wirklich funktioniert.

Ohne Versprechen, dass man mit drei Klicks über Nacht reich wird.

Ohne gemieteten Sportwagen im Hintergrund.

Und möglichst ohne Onlinekurs für 2.997 Euro.

Komischerweise macht mir der Mist Spaß

Das Verrückte an der Sache ist: Mir macht das Ganze tatsächlich Spaß.

Andere gehen angeln, schrauben an Autos oder verschwinden jedes Wochenende stundenlang im Garten.

Ich sitze da und bastle an Webseiten, Designs, Texten und irgendwelchen neuen Ideen, von denen ich abends noch überzeugt bin und am nächsten Morgen denke:

„Was war das denn schon wieder?“

Trotzdem lässt mich das Thema nicht los.

Ich mag es, etwas Eigenes aufzubauen. Ideen umzusetzen, Dinge auszuprobieren und zu sehen, ob daraus vielleicht irgendwann wirklich etwas entsteht.

Klar könnte ich meine freie Zeit vermutlich sinnvoller nutzen.

Aber andere sitzen auch stundenlang am Wasser und warten darauf, dass ein Fisch anbeißt.

Ich warte eben darauf, dass jemand auf einen Link klickt.

Was dich auf „Papa auf Mission“ erwartet

Auf dieser Seite möchte ich ehrlich darüber berichten, wie ich versuche, mir neben Familie und Vollzeitjob etwas aufzubauen.

Es wird um verschiedene Möglichkeiten gehen, online Geld zu verdienen. Um eigene Designs, digitale Produkte, Affiliate-Marketing, Pinterest, Social Media und wahrscheinlich noch einige Ideen, die mir aktuell selbst noch nicht bekannt sind.

Ich werde zeigen, was funktioniert.

Aber auch, was nicht funktioniert.

Denn meistens liest man online nur von Erfolgen. Kaum jemand erzählt von den Projekten, die nach drei Wochen wieder verschwinden, von stundenlanger Arbeit für 2,47 Euro Einnahmen oder von Ideen, die sich im eigenen Kopf deutlich besser angehört haben.

Hier soll es anders sein.

Bodenständig, ehrlich und ohne das Internetmärchen vom schnellen Geld.

Meine eigentliche Mission

Natürlich wäre es schön, irgendwann monatlich ein ordentliches zusätzliches Einkommen zu haben.

Aber hinter diesem Ziel steckt mehr als nur eine bestimmte Zahl.

Ich möchte mir selbst beweisen, dass ich es schaffen kann.

Dass ich trotz Vollzeitjob, Familie, Schulden, Depressionen und begrenzter Zeit etwas Eigenes aufbauen kann. Vielleicht langsam. Vielleicht mit Umwegen. Vielleicht auch mit einigen gepflegten Bruchlandungen.

Aber eben Schritt für Schritt.

Ich möchte meiner Familie langfristig mehr Sicherheit und mehr Möglichkeiten bieten.

Und ich möchte irgendwann zurückblicken und sagen können:

Gut, dass ich damals einfach angefangen habe.

Denn nur vom Nachdenken wird es bekanntlich auch nicht besser.

Also:

Nicht lang schnacken, Kopf in Nacken.

Mal schauen, was daraus wird.

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